KI in der Hochschullehre gewinnbringend einsetzen – Interne Weiterbildung für Dozierende
Die Dozierenden an der Pädagogischen Hochschule stehen als Vorbilder für angehende Lehrpersonen bzgl. des Umgangs mit KI in der Hochschullehre in einer besonderen Verantwortung. Sie sollen die Studierenden in ihrem Unterricht KI-Anwendungen erleben und reflektieren lassen, so dass die angehenden Lehrpersonen diese in stufenspezifischer Abwandlung selbst umsetzen können. Hochschuldozierende benötigen deshalb fundiertes Wissen über grundlegende Konzepte und Anwendungsfelder von KI. Sie sollen Potenziale und Herausforderungen von KI im Hochschulkontext und in der Zielstufe reflektieren, damit sie in der Lage sind, KI gezielt einzusetzen und ihre Studierenden für den verantwortungsvollen Umgang mit KI zu sensibilisieren.
Lernziele
Die Teilnehmenden können
die grundlegenden Konzepte von KI und deren Funktionsweisen erklären
Anwendungsfelder von KI im Bildungskontext beschreiben
die Potenziale und Risiken von KI in der Hochschullehre kritisch beschreiben und Folgerungen für die Gestaltung der Hochschullehre ableiten
ausgewählte Anwendungen von KI im eigenen Hochschulunterricht anwenden.
KI-Kompetenzrahmen
Dieser Use Case zahlt in die folgenden Dimensionen des St.Galler KI-Kompetenzrahmens ein:

Ablauf
Die teilnehmenden Dozierenden machen im Rahmen des Auftrags für die Erprobungsphase verschiedene eigene Erfahrungen mit KI-Tools der fobizz-KI-Palette in der eigenen Hochschullehre. Mit der fobizz-Lizenz können sie Klassenräume für bis zu 35 Personen anlegen, so dass die Studierenden die ihnen zugewiesenen KI-Tools ohne eigene Registration und somit datenschutzkonform nutzen können.
Für die Erprobung mit ihren PHSG-Studierenden wählen die Teilnehmenden mind. ein fobizz-KI-Tool aus, entwickeln die erforderlichen Materialien (z.B. Auftrag an die Studierenden), richten den fobizz-Klassenraum gemäss eigenen Bedürfnissen ein und reflektieren die mit diesem Setting gemachten Erfahrungen.
In der Abschlussveranstaltung werden die Erfahrungen mit den anderen Teilnehmenden geteilt und diskutiert sowie Folgerungen für den künftigen Einsatz von KI in der Hochschullehre gezogen.
Aufbau der internen Weiterbildung im Überblick

Vorteile
Einsatz von fobizz ermöglicht datenschutzkonformen Einsatz sowie die Reflexion von KI-Tools
Erleben und Reflexion von KI-Tools im Sinne des Pädagogischen Doppeldeckers
Erprobungsphase mit hoher Transferorientierung und Zielstufenbezug
Wertvoller Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden
asynchrone SOL-Phase über die unterrichtsfreie Zeit ideal angesichts der heterogenen Vorkenntnisse
Nachteile
Dauer der Weiterbildung bzw. damit verbundener Zeitaufwand für Teilnehmende (sequenzierte Weiterbildung, Auftrag für die Erprobungsphase) führt ggf. zu drop out
Erprobungsphase erfordert eigenes Erprobungsfeld
Weitere Aspekte
Ideal ist ein geeignetes Erprobungsfeld in der eigenen Hochschullehre der Teilnehmenden parallel zum Besuch der Weiterbildung.


